Freitag 11. Jan und Sa 12 . Jan, 20 Uhr
Theater im Viertel, Landwehrplatz 2, 66111 Saarbrücken

Eintritt: Abendkasse 15/10€, Festivalpass 25/18€



FREITAG, 11.01.2019


In.Zeit Ensemble


Meta Poppelreiter - Flöte
Johanna Knauf - Oboe
Wollie Kaiser - Saxophone, Klarinetten
Vincent Pinn - Trompete
Michael Hupperts - Posaune
Johanna Vogler - Viola
Julien Blondel - Cello
Stefan Scheib – Kontrabass
Kaori Nomura - Piano
Daniel Prätzlich - Perkussion
Marius Buck - Perkussion
Jonathan Kaell - Dirigat

Das In.Zeit Ensemble steht für einen Musik, die sich mit Leichtigkeit zwischen zeitgenössischer Kammermusik und improvisierter Musik hin und her bewegt. Es werden einerseits regelmäßig Uraufführungen realisiert, andererseits wird improvisiert oder das Ensemble interpretiert sogenannte Klassiker der Neuen Musik. In diesem Konzert setzt das Ensemble den Schwerpunkt auf eigens für die Mischung zwischen Komposition und Improvisation entstandenes Repertoire.
Neben Kompositionen von Wollie Kaiser und Stefan Scheib werden auch vom Dirigenten Jonathan Kaell dirigierte Improvisationen zu hören sein.




Hübsch/Schubert Duo


Carl Ludwig Hübsch - Tuba
Matthias Schubert - Tenorsaxofon

Die Musik von Hübsch und Schubert fokussiert ganz und gar auf den Moment ihrer Entstehung. Dabei bewegen sich die beiden Musiker leichtfüssig zwischen Improvisation und komponierter Musik. Die Liebe zum Risiko ist beiden Musikerpersönlichkeiten zu eigen, und so loten sie das ganze Spektrum der Performance aus und weder die technischen Grenzen ihrer Instrumente oder die Grenze zwischen Ernsthaftigkeit und Unterhaltsamkeit ist vor ihnen sicher.




Peter Ehwald Double Trouble


Peter Ehwald Tenor- & Sopransaxophon
Robert Landfermann - Kontrabass
Reza Askari - Kontrabass
Jonas Burgwinkel – Schlagzeug

Saxophon, Schlagzeug, kein Klavier, keine Gitarre, stattdessen zwei Bässe.
Peter Ehwald definiert das Jazzquartett neu, stellt es auf doppelten Boden und verzichtet darauf, Fundament und Solo harmonisch zu verklammern. Klare kompositorische Ideen sind stets gepaart mit entfesselter Spielfreude und Spontaneität. Dabei umkreisen ihn seine Bassisten eindrucksvoll. Das Schlagzeugspiel von Jonas Burgwinkel ist unvorhersehbar und energetisch. Genau das macht die Musik von Double Trouble zu einer von heute: relevant, glaubwürdig und authentisch.

 

 

 

SAMSTAG, 12.01.2019


Nike, wenn sie zögert…

Karl-Heinz Heydecke – Stimme
Johannes Schmitz - Gitarre
Marius Buck - Schlagzeug

Krieg, Zerstörung. Leid und Tod - das sind mächtige Sujets, die große Dichter zu allen Zeiten für ihr Schaffen genutzt haben. Es geht um Kunst, nicht primär um Politik. Trump, Putin und Konsorten kommen nicht vor; sie sind es nicht wert.
KH Heydecke, Johannes Schmitz und Marius Buck lassen eindringliche Momente mit Gedichten und Prosa u.a. von Wislawa Szymborska, Robinson Jeffers, Ingeborg Bachmann, Andreas Okopenko, H.M. Enzensberger, Zbigniev Herbert und anderen Dichtern erleben.
Im Zusammenklang mit einer kongenialen Musik entfalten die gesprochenen Texte eine intensive Magie – sie „reden“ zu uns und sagen auf meisterhafte Weise, worauf es, ganz einfach, ankommt: auf den Frieden. Ihn zu schaffen, ihn zu erhalten.




Gerry Hemingway & Vincent Glanzmann:
Composition O


Gerry Hemingway - Schlagzeug, Mikrophone
Vincent Glanzmann - Schlagzeug, Mikrophone

Eine zentrale Charakteristik der „Composition O“ ist das Streben nach konstanter Evolution. Die Strukturen und Inhalte der Komposition sind Objekt einer immerwährenden Revision, Alteration, Raffinierung und Re-Definierung, welche durch die musikalische und kompositorische Reflexion ihrer Komponisten / Interpreten geleistet wird.
Das elektro-akustische Element der Mikrophone, welches in die ansonsten perkussive Instrumentation integriert wird, ermöglicht den Zugang zu mikro-akustischen Klanggebieten sowie eine Parallel-Investigation mit dem Ziel, das Mikrophon an sich als eigenständiges Instrument zu entwickeln.




AUA AUA

Jan Frisch – Gitarre
Philipp Martin – Keyboard
Johannes Döpping - Schlagzeug

AUA AUA, ein sechsarmiger Vertreter des soeben in die Realität gerutschten Leipziger Metakraut. Da wird dermaßen musiziert, das es beinahe wehtut. Als man grad noch dachte, man hätte den Faden verloren findet man sich in einem blitzschnell gewebten Knäuel aus Metren und Tönen wieder, welche das Gleichgewicht ausser Kraft setzen und die Assoziation in Betrieb nehmen. AUA AUA lehnen sich mit uns in die Kurve bis wir die Musik förmlich schmecken können. Da bleibt kein Auge auf dem anderen.

 

 

Foto: Pierre Metzinger

Foto: Frank Schindelbeck